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TRIGGER
Yogi, 20 Jahre
Mein Kopf ist voll,
voll mit Gedanken.
Gedanken um SVV
und der Liebe.
Liebe, von der ich nicht
Weiß, ob sie echt ist.
Weiß nur, mein Kopf ist zu klein,
um klare Gedanken zu fassen.
Gedanken ohne sie definieren zu können.
Das macht mich verrückt.
Verrückt nach ihr.
Aber will ich es auch?
Will ich ihr und mir den Ärger antuen?
Ärger, verursacht durch mich!
Mich und meine Störung.
Krankhafte Störung.
Eine Störung, die ansteckt
und süchtig macht.
Süchtig nach Schmerz
und Befreiung.
Befreiung von Schmerz,
durch Schmerz.
Schmerz, tief verankert.
Tief verankert in mir.
Verankert, durch Schicksale.
Schicksale meines Lebens.
Ein Leben
ohne richtiges Leben.
Richtiges Leben gibt
es nicht mit dieser Krankheit.
Eine Krankheit, die keiner
verstehen kann oder will!?
Verstehen, wie ich denke und fühle.
Was mich belastet.
Belastet und mich reizt.
Reizt, bis der Anfall kommt.
Ein Anfall, geprägt von Anspannung
und dem Wunsch von Erlösung.
Erlösung durch Blut und Schmerz.
Kontrollierter Schmerz.
Kann ich ihn überhaupt kontrollieren?
Hab doch jegliche Selbstkontrolle verloren.
Verloren, durch Haß.
Haß auf alle und mich.
Alle, die mich vernachlässigt
und gemobt haben.
Gemobt durch Verbalitäten
und Gewalt.
Gewalt gegen mich.
Gegen mich für immer und ewig.
Ewig werde ich mich befreien.
Freimachen von Allem.
Allem was mir zu schaffen macht.
Meinem Leben und meiner Liebe.
Liebe aus Hoffnung
und Dankbarkeit.
Dankbarkeit über die Unterstützung
und Hilfe von ihr.
Ihr, die Hilfe selber am nötigsten hat.
Es aber nicht erkennt.
Erkennt nur, wie befreiend
Schmerz ist.
Ist und auch immer sein wird.
Es tut gut, sich zu fühlen.
Zu fühlen, wie das Blut fließt.
Ein Zeichen.
Zeichen für Leben
und Sieg.
Sieg über Ängste
und Einsamkeit.
Einsamkeit in unserem Herzen.
Ganz leer, ohne Liebe.
Liebe die wir brauchen.
Zum Überleben.
Zum Überleben habe ich mich entschlossen.
Aber zu welchem Preis?
29.01.2005
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