Ihr seid so blind
Ihr seid so blind
seht nicht, was vor Euren Augen passiert,
seht nicht, was offensichtlich ist,
hört nicht, was man Euch sagen will
hört nicht, wie jemand nach Hilfe ruft,
merkt erst, wenn es zu spät ist,
wie blind Ihr wart.
Blind
Manchmal fragst du dich,
ob die Menschen blind sind.
Am nächsten Tag bist du froh,
das sie nicht sehen.
Du fragst dich, ob auch du
mit geschlossenen Augen durchs Leben gehst.
Doch deine Augen sind offen,
kalt und stumpf, reglos.
Denn die Menschen haben
einmal zu viel nicht gesehen.
Hör auf
Hör auf
…Dinge zu sagen, die Du nicht meinst.
Hör auf
…Dinge zu tun, die Du nicht tun willst.
Hör auf
…die Stimme in Deinem Kopf zu ignorieren.
Hör auf
…Dich gegen Deinen Willen zu wehren.
Hör auf
…Dich vor Dir selbst zu verstecken.
Hör auf
…mich jeden Tag aufs Neue zu töten,
denn ich bin Du!
Zeig mir Deine Sterne
Du stehst vor mir.
"Zeig mir Deine Sterne"
Du siehst mich an
"Zeig mir wovon Du träumst"
Du blinzelst
und ich zeige mit meinem Finger Richtung Himmel
Du strahlst
so sehr siehst Du tausend Sterne funkeln
Doch Du siehst nicht
das keiner der Sterne echt ist
denn als Du geblinzelt hast,
hab ich sie alle nur gemalt
Siehst Du nur
was Du sehen willst?
Oder lasse ich Dich nur das sehen
was Du sehen sollst?
... dunkel ...
Dunkle Schatten an der Wand
Starren stumm und ganz gebannt
Plötzlich greifen schwarze Hände
Überall sind plötzlich Wände
Weichst zurück doch hast vergessen
Schwarze Schatten wie besessen
Über all um dich herum
Drehst und windest dich mit Schwung
Doch das einz’ge was passiert
Ist, dass das letzte Licht krepiert
Stehst allein in finst’rer Nacht
Und irgendwer hat’s Licht ausgemach
No way out?!
No way out?!
Darkness in her life
Shadows all around
Fear deep inside
Pain in her heart
Sadness in her eyes
Destruction, only desire
Death in her thoughts
Trouble, selfmade
Tears running endless
Cold - inside
Fight against everything
Nothing to fight for
No way out?!
Der Abgrund
Du stehst am Abgrund
Siehst die Hand, die Dich davon abhielt, zu springen
Begreifst nicht, was geschah
Blickst wirr um Dich
Im freien Fall in der Dunkelheit
Denn die Hand, der Du vertraut hast
Hat dich gestoßen
Lasst mich gehen
Stumme Schreie in dunkler Nacht,
blutig bin ich aufgewacht,
sehe die Schnitte aus meiner Hand,
starre entsetzt und doch gebannt.
Noch immer liegt die Klinge da,
scheint jetzt so fern, war viel zu nah.
Es ist kein Ende abzusehen,
wieso lasst Ihr mich nicht gehen?!
Lasst mich diese Welt verlassen,
dann müssen wir mich nicht mehr hassen.
09.08.2004
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