Kontakt- und Informationsforum für SVV-Angehörige

Forum         Chat         Kontakt         SVV-Seiten         Neues

 
*    Startseite
 
über SVV
*    Informationen
*    Interview
*    Fragen zu SVV
 
professionelle
Hilfe
*    Wege zur Thera
*    Adressen
*    Therapieformen
*    online-Hilfe
 
praktische
Selbsthilfe
*    Ratschläge für
     Angehörige

*    Alternativen zu SVV
*    Tipps
*    Selbsthilfe
 
Austausch über
*    Forum
*    Chat
*    Gästebuch
*    e-Mail
*    andere Foren
 
Erfahrungs-
berichte
*    Betroffene
*    Angehörige
*    kreative Beiträge
 
Literatur
und Medien
*    Bücher
*    Medienberichte
*    Internet
*    SVV-Websites
*    private Homepages
 
weitere
Aspekte
*    Gedanken
*    über diese HP
*    SVV-Projekte
*    Prominente
 
Organisatorisches
*    Downloads
*    Technisches
*    Chronologisches
*    Aktualisierung
*    Danke

ALLEIN

Leeny, 15 Jahre

alles begann mit 5 1/2 jahren. ich war wie die meisten Kinder glücklich und zufrieden. doch dann kam es: das erste mal! das erste mal alleine gelassen. meine vater verlies die familie. mit einem mal brach meine welt zusammen. mein vater brachte mich eines abends wie gewohnt ins bett-gab mir einen kuss und sagte ich solle gut schlafen. doch als ich am nächten morgen ins bett meiner eltern kuscheln wollte, war da ein fremder mann- mutter's neuer!damals verstand ich dass nicht wirklich obwohl es trozdem auswirkungen hatte: ich fing an zu lügen-erzählte geschichten um aufmerksamkeit zu erregen. ich hatte panische angst alleine nach drausen zu gehen und wenn ich dazu gezwungen war rannte ich den kompletten weg.wenn ein auto kam, versteckte ich mich hinter mülltonnen oder sprang in fremde vorgärten. in der schulzeit habe ich bis jetzt 6 mal die klasse gewechselt. damals fing ich auch an meinen kopf auf den tisch zu hauen oder mich selbst zu schlagen. da ich die klasse so oft wechselte, hatte ich nie feste freundinnen. ich habe mich daran gewöhnt, niemals bindungen aufzubauen-zumindest keine tiefen.in der 7 klasse geschah es dann: da war dieser lehrer. ziemlich alt. ich hatte ihn in werken und in diesem fach steht man die meiste zeit oder läuft durch die gegend. er fing an- an mich anzufassen. zu kitzeln. dann begann er mir an die brust zu fassen, er trieb das immer weiter bis er mir irgendwann in die hose fasste. das geschah allerdings nicht nur einmal, das geschah 3-4 die woche. nach einem jahr konnte ich nicht mehr. ich war eine hülle die durchs leben lief- und nicht zu verliern hatte; keine familie, keine freunde (zumindest nicht viele), kein leben. meine arme und beine warn zerschnitten, so dass ich einmal wegen blutverlust eine bluttransfusion bekommen habe. ich hörte auf zu essen. ich kotze nur noch- essen ist ein gefühl, also abstellbar.nicht ausschlaggebend. ich wollte verschwinden- und zwar so dass es niemand merkt. eine psychologien bezeichnete das mal als: ,, suizid auf raten'' das war es warscheinlich auch. ich ,,lebte'' also so vor mich hin- verschwand schön unauffällig- ich hasste mich und ich hasste die ganze welt. und dann kam dieser tag-der letzte tag meines lebens: ich stieg auf dem schulweg über das eisengeländer auf der brücke- satnd da und wusste jetzt bin ich frei! doch es hielt mich jemand und lies mich nicht los- da sah ich sie zum ersten mal- eine meiner besten freundinnen mitlerweile- mien ENGEL! und als ich dann wieder boden unter den füßen hatte wusste ich- ich muss leben! ich wusste nicht woher dieser instinkt kam ich wusste blos: ich muss leben! ich kam nach hause und sagte zu meiner mutter: Mom, gib mir mal das telefonbuch! sie fragte warum und ich antwortete: weil ich mir das leben retten muss. nach einiger zeit aufenhalt in der psychatrie und langer amulaten therapie lebe ich wieder. ich bin glücklich-klar es gibt die schattentage aber ich lache ich freue mich! um in dieser welt zu überleben muss man naiv sein, man muss sich die dinge manchmal schön reden und das jetzige vergessen und in die zukunft hoffen! ich habe das ritzen und die bulimie überwunden.ihr alle da draußen, es ist was da was das leben lebenswert macht: NUR WER AUFHÖRT ZU KÄMPFEN; WIRD SCHEITERN! ihr könnt es schaffen, wenn ihr etwas wollt! glaubt an euch, an eure wünsche an eure träume! un wenn es zuhause scheiße ist oder in der schule: wenn ihr alst genug seit könnt ihr ausziehen und es euch an einem schönen platz der erde gemütlich machen! wenn ihr euch fragt: warum ist mir das passiert? warum ich? warum geht es anderen so gut? ich weiß es nicht- niemand wird je eine antwort finden- ihr könnt eine antwort finden, manchmal steckt sie in einer blume! viel glück auf der reise! gott segene euch!!!
Danke!
 
29.07.05
 
>>>  weiter blättern  >>>
Übersicht Erfahrungsberichte
 

© Rote Linien
Impressum     Nutzungsbedingungen      Disclaimer