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Meine Geschichte
anonym, 17 w
Also bei mir ging es damit los, als
meine Oma vor 4 Jahren
starb. Damals war ich 13 und meine Oma war alles für mich,
mein ganzes Leben
hatte sich um sie gedreht und ich hatte sie sogar mehr lieb als meine
Mutter...
Ich war immer bei ihr und wir hatten immer einen mega Spaß
zusammen. Doch dann
ist sie leider gestorben und ich bin damit nicht klar gekommen, ich
habe dann
viel geweint und irgendwann hat mir das auch nicht mehr gereicht und
ich bekam
immer und immer wieder Angstanfälle... Ich hatte Angst alleine
zu sein und ich
hatte Angst, dass ich nie wieder glücklich werden
könnte... Eines Abends war
ich Baby sitten und im TV lief der Film : Thirteen. Ich schaute ihn und
ziemlich zum Ende ritzte sich die Hauptperson. Daraufhin ging ich ins
Bad,
suchte mir auch eine Nagelschere, genau wie das Mädchen im
Film und tat es ihr
gleich. Es tat im ersten Moment ziemlich weh, doch dann tat es gut und
so
machte ich es Tag um Tag, mir ging es besser und ich genoß
es, dass ich keine
Angst mehr hatte. Doch irgendwann hatte ich auf meinen Armen keinen
Platz mehr
und ich fing an meine Beine und meinen Bauch kaputt zu schneiden, mir
war klar,
dass ich damit wieder aufhören musste... Aber wie und wie
sollte ich dann
wieder mit meinem Leben kalr kommen??
Ich traf einen lieben Jungen, er zeigte mir, dass er mich liebte, wie
ich bin
und mir ging es besser und dadurch, dass ich mit ihm so unendlich
glücklich
war, konnte ich damit aufhören. Doch leider meinte der Typ es
doch nicht ganz
so gut mit mit, wie ich das dachte... Er verarschte mich, er ging mir
fremd,
weil ich noch keinen Sex haben wollte und ich bekam raus, dass er sogar
ein
anderes Mädchen geschwängert hatte... Er machte mit
mir Schluss und ich kam
wieder in mein tiefes,tiefes schwarzes Loch. Ich fing wieder damit an
mich zu
ritzen. Bald darauf verliebte ich mich in einen neuen Typen, er war
lieb. Er
nahm mich WIRKLICH so, wie ich war. Er versuchte mich zu verstehen und
er war
immer für mich da. In der Zeit, in der ich mit ihm zusammen
war, habe ich eine
Menge Selbstvertrauen bekommen und mir ging es langsam aber sicher
immer und
immer besser. Ich fand eine tolle Reitbeteiligung. Ich ging jeden Tag
hin, das
Pferd liebte mich und alles war endlich mal wieder gut für
mich. Doch es sollte
nicht lange so bleiben. Etwa 2 Wochen später starb mein
Lieblingsonkel und ich
fiel in ein tiefes Loch, doch da ich meinen Freund hatte, fing ich
diesmal
nicht an mich zu ritzen, dazu hatte er mir überhaupt keine
Zeit gelassen...
Mein Pferd half mir drüber weg, dass dann auch schon komplett
mir gehörte... Es
war alles gut mit dem Pferdchen und ich genoß es einen sooo
tollen Pferde wie
auch Menschenfreund gefunden zu haben und versuchte ohne mich zu ritzen
mit dem
Tod meines Onkels klar zu kommen, was auch ganz gut klappte... Bis dann
etwa
ein halbes Jahr später mein Pferd starb... Mein Loch
öffnete sich wieder, doch
ich hatte unterdessen bei einem Praktikum bei EDEKA zwei ganz liebe
neue
Freunde gefunden, die mir neben meinen Eltern und meinem Freund noch
über den
Tod hinweg halfen.
Doch dann kam dieses Jahr, ich bin mittlerweile 17 das nächste
Loch... Ich habe
mit meinem Freund Schluss gemacht, weil ich ihn einfach nicht mehr
geliebt habe
und weil ich damit nach Jahren Beziehung nicht klar kam, fing ich
wieder an mir
selbst weh zu tun. Es wurde wieder echt schlimm... Auf meinem linken
Arm
zeichnet sich eine Hügellandschaft auf und ich habe keinen
Platz mehr... Ich
kann einfach nicht mehr damut aufhören. Mittlerweile arbeite
ich nun bei EDEKA
und die beiden aus dem Praktikum sind meine besten Freunde geworden.
Sie
verstehen mich in dem was ich tu, da sie es auch macht und er versucht
einfach
mich zu verstehen und sie sind immer für mich da.
21.09.2009
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