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Guckt mich doch an!
Janaya, 22 Jahre
"Ihr schaut mich an, doch scheint ihr nichts zu sehen, und dann kommt mir die Frage: Wollt ihr es nicht sehen oder
könnt ihr es nicht ertragen zu sehen...? Macht euch der Anblick Angst? Ich habe euch doch nichts getan..."
Mitten am Tag kommen mir solche Gedanken. Immer wieder, warum weiß ich nicht, aber sie sind einfach da. Mein Name ist
an dieser Stelle unwichtig, denke ich mal, ich bin 22 Jahre alt, bin weiblich und eigentlich würde mir keiner ansehen
dass ich krank bin. Ich habe SVV, und das ist "gut" so! Es ist nicht gut, dass ich diese Krankheit habe, sondern es ist
gut, dass ich jetzt darüber reden kann, und das werde ich hier tun.
Eine Freundin von mir bat mich diesen Bericht hier zu schreiben, nun einen Erfahrungsbericht, aber was gehört hier hin,
frage ich mich, Erfahrungen habe ich genug gemacht in meinem Leben denke ich... aber welche sind hier für Euch
interessant? Lasst uns doch einfach einige von Anfang an durch gehen, damit ihr verstehen könnt, wie ich dazu komme solche
Gedanken zu haben.
Es fing damit an, dass ich in sehr jungen Jahren schon ein ziemlich schlaues Kind war, das immer mehr und mehr lernen und
wissen wollte. Ich war sehr ehrgeizig, was mich dazu brachte, dass ich immer besser als alle anderen sein wollte. Ich wollte
die besten Noten, am besten aussehen, am beliebtesten sein, allen helfen, für jeden da sein, alles richtig machen und
von allen gemocht werden. Für eine damals 6jährige etwas zu viel für meinen Geschmack. Ich wollte mit 9 Jahren schon
erwachsen sein, und ich tat alles in meiner Macht stehende, dass es auch so war.
Doch dieser Druck, den ich mir selber auflegte, sollte aus mir den Menschen machen, der ich jetzt bin. Ich konnte nicht alle
Kriterien erfüllen, die ich mir auferlegt hatte, obwohl ich es noch so gerne wollte... meine Familie wusste von meinen
Kriterien nichts, nur dass ich ehrgeizig war, und darauf waren sie stolz. Doch je älter ich wurde desto höher wurden die
Ansprüche meiner Eltern und Großeltern an mich. Ich konnte es nicht mehr schaffen meinen und ihren zu entsprechen, also
versuchte ich immer das gerade angebrachte einzuhalten und damit über die Runden zu kommen.
Aber ich wäre nicht ich, wenn ich damit nicht total unzufrieden gewesen wäre, es müsste ja wohl mehr drinne sein als nur
so ein bißchen von allem, ich wollte alles und das von jedem!!! Ich musste es einfach schaffen, und bei diesem Gedanken
kam es dazu, dass sich ein 9jähriges kleines Mädchen, das von allen als Sonnenschein gesehen wurde, mit guter Laune und so
aufgeweckt war, dabei ertappte, wie es sich selber bestrafte für das, was sie nicht schaffte, in dem sie sich so lange auf
den Fingernägeln kaute bis es blutete und weh tat. Dieses kleine Mädchen saß traurig in seinem Zimmer, weinte leise vor
sich hin, wenn es schlafen sollte, weil es Angst hatte, dass es die Kriterien der Gesellschaft nicht schafft und deshalb
nicht geliebt wird...
Doch seine Schwäche zeigen wollte es auch nicht, immer hatten die Eltern gesagt, dass man alles schaffen kann, wenn man es
nur möchte, und man müsste nur dafür kämpfen, und ich entschloß mich mit damals 10 Jahren dazu, dass ich kämpfen würde und
wenn ich so lange kämpfen müsste bis ich keine Kraft mehr habe, ich würde es schaffen. Doch nun weiß ich, es schaffte
mich!!!
Ich versuchte so gut es ging allen Anforderungen gerecht zu werden, ich lachte, wenn ich lachen sollte, ich war leise,
wenn ich leise sein sollte, ich antwortete brav auf Fragen, und ich fragte brav, wenn ich etwas haben wollte. Ich war
Papa´s Sonnenschein und Mama´s junge Dame, der Stolz meiner Großeltern und die kleine nervige Schwester für meinen Bruder,
doch wer war ich für mich, für mich war ich nur der Teil, der traurig war, dass es nicht möglich war immer ein und dieselbe
zu sein.
Später kam ich auf die nächste Schule, da kamen dann Probleme auf mich zu. Ich wurde unkonzentriert, machte Blödsinn und
alberte rum. Die Lehrer sagten, ich hätte eine Konzentrationsschwäche und ich sollte einen Test machen. Gut alles klar,
kein Problem, ich machte einen Test. Dieser Test ergab, dass ich Legasthenikerin bin, ich hab Probleme beim lesen und
schreiben und große Angst davor, im Gegensatz dazu bin ich als hochinteligent eingestuft worden, und mir wurde gesagt, dass
ich ein fantastisches logisches Denken, räumliches sehen, formen erkennen und Zahlenverständnis hätte. Na super, aber
was bringt mir das? Es brachte mir ein, dass ich in Deutsch, Englisch und Franzözisch nicht gerade gut war und in den
anderen Fächern unterfordert und gelangweilt war. Wieder kam mir der Gedanke, dass ich das Schuld sei, ich müsste nur mehr
dafür arbeiten, mich mehr anstrengen, aber egal, was ich tat, es klappte nicht, ich wurde nicht besser.
Das brachte mich schnell auf die Idee mich abzulenken, was ich darin tat, dass ich meinen Freundinen immer half die gestellten
Aufgaben schnell zu lösen um mit ihnen Blödsinn zu machen. Zudem teilte ich meine Welt in Zahlen und Formen ein, ich
versuchte alles und jedes Teil in meiner Nähe in Dreiecke einzuteilen. Ich ging sie mit den Augen, Fingern oder Füßen immer
wieder nach und tue es noch heute um mich zu beruhigen, wenn ich Texte lese oder schreibe, überfliege ich die Buchstaben der
einzelnen Wörter und die einzelnen Wörter in den Reihen um zu gucken ob es eine ungerade Zahl ergibt. Meine Eltern waren
darüber natürlich nicht sehr erfreut, sie haben mir nie Hausarrest oder sowas gegeben wegen schlechter Noten, aber das
schlechteste, was sie kannten, war eine 6 in Deutsch sonst alles nur im Bereich zwischen 1-3 und in den Sprachen 4. Aber
das machte mich rasend, ich hasste mich dafür so dumm zu sein, und immer öfter stritt ich mich zu Hause, nicht weil meine
Eltern unzufrieden waren, nein sie waren stolz auf mich, aber ich konnte mit dem Gedanken nicht leben nicht gut genug zu
sein. Damals fing ich an mich immer öfter alleine zu verkriechen Musik zu hören und nachzudenken.
Dann kam das Alter für die Jungs, ich hatte kein Problem damit, hatte auch schon recht bald meinen ersten Freund, dieser
hatte leider die Angewohnheit, dass er gerne etwas viel trank und mich, als er zu viel getrunken hatte, geschlagen hat. Doch
ich war so davon überzeugt, dass ich etwas falsch gemacht hatte, dass ich mir die Schuld dafür gab, ich trennte mich von ihm,
weil ich der Meinung war, dass er sowas wie mich nicht verdient hat, noch ein Jahr später schenkte er mir Blumen, doch ich
konnte es nicht verstehen, was wollte er mit so einer wie mir?!
Dann kam ich in meine Clique, ich war das Nesthäckchen und bei allen beliebt, das hatte ich also geschafft, und wenn es
Probleme gab, kamen die anderen zu mir, das hatte ich auch geschafft, doch irgendwie... ich weiß nicht, ich war noch immer
nicht zufrieden, also fing ich im Jugendheim an und half da Kiddis und Jugendlichen... machte Gruppenarbeit und Freizeiten
mit ihnen. Dabei fühlte ich mich recht wohl, bis die Eifersucht unter den Betreuern kam, denn ich hatte es auch hier
geschafft, dass die Kinder mich mochten so wie ich sie, aber einige Betreuer konnten das nicht ertragen und ekelten mich
weg.
Während dieser Zeit hatte ich meinen zweiten Freund. Leider war auch dieser ein Fehlgriff, weil er mir schneller als nötig
klarmachte, dass ich fürs Bett bin und sonst nix, was er auch durchsetzen konnte. Das war der Tag, an dem meine Welt
zusammenbrach! Immer hatte ich mich gut mit ihm verstanden und ihm geholfen, wo ich nur konnte, und er missbrauchte mich auf
diese übele Art und Weise... Wieder hatte ich Angst, dass ich was falsch gemacht hatte, dass ich ihn dazu animiert hatte, ihm
ein Zeichen gegeben habe, dass ich es wollte oder dass ich ihm nicht klar genug gesagt hatte, dass ich es nicht wollte und hatte
das Gefühl, dass ich nichts Wert sei, ich würde allen Leuten weh tun, ich könnte nichts richtig machen und ich fing an alle
Probleme und Sorgen gegen mich auszulassen. Das war einfach, ich duschte mich heiß, schlug meine Gelenke oder kratze mir
die Haut auf...
Endlich hatte ich etwas gefunden, wie ich überleben konnte, nicht leben aber überleben, ich spielte den Menschen, den sich
alle so sehr wünschten, ich war noch immer fröhlich und lieb und aufgeweckt, und sobald die anderen weg waren, war ich
unzufrieden, traurig, alleine und unsicher, aber dann verletze ich mich und schon ging es mir besser, ich spürte die
Schmerzen, wusste dass ich mich verletze und war so froh, dass ich es tat... Denn damit zeigte ich mir, dass ich nichts konnte
und bestraft werden musste und da die anderen es nicht wussten, musste ich es selber tun. Meine Eltern merkten es natürlich
und passten darauf auf... aber ich fand einen neuen Weg.
Inzwischen hatte ich meinen dritten Freund. Ihn hatte ich 5 Jahre lang, doch irgendwann zeigte er mir, dass ich nichts Wert war,
ich war dankbar darüber, dass endlich jemand eingesehen hatte, dass ich nichts wert war! Nun er erklärte mir auch, dass ich mehr
für mich tun müsste, jetzt würde ich sagen so ein Blödsinn, doch damals war ich seiner Meinung, und ich tat, was meine neue
Aufgabe war, ich nahm ab, und ab und ab, bald wurde ich als magersüchtig eingestuft und ich hatte eine neue Art mir zu
zeigen, wie gut ich doch war. Ich konnte etwas, was viele Menschen nicht können, ich konnte hungern, lange Zeit ohne Essen
auskommen, das konnte keiner, den ich kannte, endlich war ich was besonderes... Ich war so stolz auf mich!!!
Doch auch das wurde bald schon unterbunden, ich klappte während der Arbeitszeit um und mein Ausbilder sagte mir, dass ich
was machen müsste, sonst würde er mit meinen Eltern reden. Das war die schlimmste Drohung meines Lebens!!! Denn meine Mutter
und ich hatten seit Jahren nur noch Streit wegen diesem und jenem, aber hauptsächlich, weil ich jetzt mehr Interesse daran
hatte zu hungern als daran meine Rolle zu spielen. Tja so ist das halt, ich wollte das tun, was ich am besten konnte und das
tat ich auch!
Ich hörte auf die Drohung meines Ausbilders und versuchte mir etwas neues zu suchen, ich wechselte den Freund, kapselte
mich von der Familie ab und mit meinem alten Freund gingen auch all meine damaligen Freunde, gut OK, dachte ich mir, wer
braucht die schon. Ich suchte meine neue Bestätigung im Beruf und fand sie da, ich musste sehr stark kämpfen für meine
Ziele und Wünsche, hatte oft Probleme und wurde nicht ernst genommen während der Ausbildung, oft war das auch der Grund, dass
ich wieder hungerte, und auf einmal wollte ich nicht mehr arbeiten, ich wollte nicht mehr kämpfen, meine Kraft war so gut wie
weg. Neue Kraft schöpfte ich, als ich schwanger wurde (da schon das zweite mal). Ich dachte mir, ich halte durch für mein
Kind, mache die Prüfung und werde für mein Kind da sein, stark sein für mein Kind, es wird mir zeigen, dass ich zu etwas gut
bin. Aber ausgerechnet jetzt, wo ich etwas brauchte, was mir helfen könnte, verlor ich das Kind.
Ich war am Boden zerstört und ich fing wieder an zu kratzen. Keine Familie, die aufpasste, mein damaliger Freund sah die
Striemen nicht... ich versteckte sie immer gut, ich kratze immer und immer wieder, in 2 Jahren hatte ich mehr als 10 mal
Gips oder Verband. Ich verletze mich, wo ich nur konnte, ich hasste diesen Körper, ich wollte ihn los werden, er musste weg
von mir. Dann endlich hatte ich die Prüfung geschafft, ich war nicht stolz auf mich, eher gar nicht, ich dachte mir, ich habe
noch nie etwas geleistet, und ich sah auf meine 21 Jahre, die ich lebte, zurück und stellte fest, dass ich nichts aufgebaut
hatte, auf nichts stolz sein konnte und mir ging es immer schlechter.
Mein damaliger Freund nahm mich nicht ernst, ich erklärte ihm und meiner besten Freundin, was ich hätte, dass ich krank sei
und Hilfe bräuchte, aber sie hörten nicht auf mich, sie hörten zu, sagten wenn was ist, sollte ich mich melden und sprachen
nie wieder darüber, ich war weiter alleine. Dann wechselte ich die Arbeitstelle. Hier lernte ich meinen jetzigen Freund
kennen. Am Anfang verstanden wir uns nicht so gut, ich versuchte meine Rolle wieder zu spielen, nicht ich zu sein, nicht
chaotisch und frech zu sein. Aber ich glaube, er konnte in meinen Augen lesen, dass ich anders war und anders sein wollte.
Wir haben uns immer mehr kennen gelernt und irgendwann spürte ich, dass ich ihn liebe, es war ein Gefühl, das ich noch
niemals vorher kannte, und ich war total verwirrt.
War ich es nun schon wieder, die einem anderen Menschen weh tat, musste ich wieder die sein, die eine Trennung macht und den
anderen Menschen in der Beziehung verletzt. Aber konnte man das denn Beziehung nennen? Ich bezahlte alles, kochte, putze,
machte die Wäsche, ging einkaufen, eigentlich machte ich alles und er war noch immer nicht zu frieden mit mir, faul sei ich
hat er immer gesagt... andauernd war er agressiv, ihm widersprechen konnte ich nicht... mhhh ich war total verwirrt,
mein Kopf routierte den ganzen Tag, ich wusste weder ein noch aus, und da wusste ich, dass ich nicht lebe, sondern nur
überlebe!!! wie konnte ich mit 21 Jahren nur überleben? Sollte ich nicht glücklich sein?! Ich war mir so sicher, dass ich es
nicht verdient habe glücklich zu sein.
Dann kam mein Zusammenbruch, ich nenne es so, ich weiß nicht, wie es Experten nennen würden, bei meinem Bruder habe ich
alles erzählt, wie schlecht es mir geht, dass mein Freund oft wütend ist und Sachen kaput schlägt, dass ich alles machen muß
und er mich nicht ernst nimmt, dass ich nichts selber entscheiden darf und er mich ständig kontrolliert. NEIN, glaubt jetzt
bitte nicht, das ich es einfach so erzählt hätte, ich habe es im Schlaf gesagt, wäre ich wach gewesen, ich hätte es nie
gesagt und weiter überlebt wie immer irgendwie und mich verletzt um andere glücklich zu machen. Ich hatte keine Kraft mehr,
ich wollte nicht mehr kämpfen.
Aber ich bin froh, dass mein Bruder nach mir geguckt hat, er und mein neuer Freund haben mir geholfen, sie haben mich
weggeholt, ich war am Ende, alleine hätte ich es nicht mehr geschafft, ich wollte nur noch über die Runden kommen ohne mit
jemandem Streit zu haben, alleine wäre ich jetzt noch immer da, hätte Angst und würde kaum reden damit mir niemand etwas
tut.
Auch heute bin ich mir unsicher, ob ich alles richtig mache, ob ich niemanden glücklich machen kann, aber ich versuche es,
und zum ersten mal habe ich, dass ich sagen kann "ich bin glücklich"! Ich habe einen Freund gefunden, der mich liebt, der
zu mir hält, zu mir steht und sich nicht wegen mir schämt, der mir nicht weh tut oder mir sagt, was ich tun soll und was
nicht. Ich habe jemanden gefunden, der mich in den Arm nehmen kann und es tut, wenn ich es mal wieder nicht kann, nämlich
dann, wenn ich mich wieder hasse und mir die Schuld für alles gebe, dann wenn wieder der Druck kommt mich zu verletzen!
Und er hat mir gezeigt, dass ich mich nicht verstecken muß, es fällt mir schwer die Wunden und Narben zu zeigen, aber sie
gehören zu mir, wenn ich mich ihnen nicht stelle, dann gewinnen sie und ich habe wieder die Kraft zu kämpfen!!! Es geht mir
von Tag zu Tag besser, und ich habe beschlossen eine Therapie zu machen, ich möchte Leben können ohne mich zu verletzen,
ohne anderen zeigen zu müssen, dass ich lange Zeit nix essen brauche. Ich möchte leben können und glücklich sein, meinen
Freund glücklich machen, und ich möchte eine Familie haben, der ich all meine Liebe geben kann, ich möchte leben und nicht
mehr nur überleben!
Und dafür werde ich kämpfen, auch wenn es oft schwer ist!!! Viele Menschen schauen mich an, sie sehen mich, einige jeden
Tag, andere häufig, die meisten nur einmal vielleicht, sie schauen auf meine Arme und meine Beine und sehen verlegen weg,
oder sie grüßen mich kurz um dann weg zu gehen, und dann wird das kämpfen schwierig, dann vergeht die Lust zu kämpfen, denn
dann kommen wieder diese Gedanken, die mich traurig machen und runterziehen, die mir sagen, dass ich mich verletzen soll, weil
die Menschen mich nicht mögen, weil ich ich bin... endlich mal!!!
"Ihr schaut mich an, doch scheint ihr nichts zu sehen, und dann kommt mir die Frage: Wollt ihr es nicht sehen oder könnt
ihr es nicht ertragen zu sehen...? Macht euch der Anblick Angst? Ich habe euch doch nichts getan... Aber wisst ihr was:
Es ist besser für das was man ist gehasst zu werden als für das was man nicht ist geliebt zu werden!"
01.07.2002
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